Alopecia Areata ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Körperbehaarung in unterschiedlicher Weise ausfällt. Der psychische Stress mit dem Betroffene umgehen müssen ist oft sehr groß. Dieses Video wurde in Zusammenarbeit mit dem AAD e.V. und der Charité erstellt, um bei der Aufklärung über die Erkrankung zu helfen. Doch viele fragen sich, wie Alopecie überhaupt entsteht.
Alopecia areata, auch bekannt als kreisrunder Haarausfall, ist eine Autoimmunerkrankung. Sie fragen sich: Was triggert Alopecie? Das bedeutet, dass das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise die Haarfollikel angreift, was zum Haarausfall führt. Die genauen Auslöser sind oft komplex und können variieren, aber zu den bekannten Triggern gehören.
Die Hoffnung
Alopecia Areata, der kreisrunde Haarausfall, kann für Betroffene eine erhebliche psychische Belastung darstellen. Jahrelang gab es nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten, besonders für mittelschwere bis schwere Formen der Erkrankung. Doch das Blatt wendet sich! JAK-Inhibitoren repräsentieren eine neue Ära in der Therapie von Alopecia Areata und bieten vielen Menschen neue Hoffnung.
Was sind JAK-Inhibitoren und wie wirken sie?
JAK-Inhibitoren, kurz für Januskinase-Inhibitoren, sind eine relativ neue Klasse von Medikamenten, die das Immunsystem modulieren. Bei Alopecia Areata greift das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise die eigenen Haarfollikel an. JAK-Inhibitoren wirken, indem sie spezifische Signalwege blockieren, die für diese Autoimmunreaktion verantwortlich sind. Indem sie diese Signalübertragung unterbrechen, können sie den Angriff auf die Haarfollikel stoppen und somit das Haarwachstum wieder anregen.
Warum gelten JAK-Inhibitoren als „statistisch erfolgreichste“ Behandlung?
In den letzten Jahren haben klinische Studien mit JAK-Inhibitoren beeindruckende Ergebnisse gezeigt. Insbesondere bei mittelschwerer bis schwerer Alopecia Areata, einschließlich Alopecia totalis (kompletter Kopfhaarverlust) und Alopecia universalis (kompletter Körperhaarverlust), konnten signifikante Verbesserungen des Haarwachstums erzielt werden. Während traditionelle Therapien oft nur begrenzte Erfolge bei diesen ausgeprägten Formen zeigten, bieten JAK-Inhibitoren eine weitaus höhere Chance auf Wiederbehaarung.
Susanne Gress

Susanne Gress ist mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem einfühlsamen Wesen die herzliche Seele des Perücken Kompetenzzentrums Esslingen. Seit vielen Jahren widmet sie sich mit Leidenschaft dem Thema Perücken und Haarersatz, wobei ihr Fokus stets auf den individuellen Bedürfnissen und dem Wohlbefinden ihrer Kunden liegt. Ihre Expertise, insbesondere im Umgang mit sensiblen Situationen wie Haarausfall durch Chemotherapie, macht sie zu einer gefragten und vertrauenswürdigen Ansprechpartnerin. Mit ihrem fundierten Fachwissen und ihrem tiefen Verständnis für Stil und Schönheit schafft sie es, nicht nur die passende Perücke zu finden, sondern auch ein Gefühl von Sicherheit und Zuversicht zu vermitteln.
Peter Gress

Peter Gress ist seit 1973 ein erfahrener Friseurmeister und war 36 Jahre lang selbstständiger Friseurunternehmer. Als IHK-geprüfter Strategieberater bringt er umfassendes Fachwissen in die Beratung ein und ist heute als Friseurfach-Berater eine tragende Säule im Perücken Kompetenzzentrum. Seine langjährige Praxis und sein Engagement für Qualität machen ihn zu einem vertrauenswürdigen Experten in seinem Fachgebiet.
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