Das Projekt Cure4HAIR ist ein Forschungsprojekt, das sich mit der Entwicklung neuer Therapien und personalisierter Medizin für Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) befasst. Hier sind die wichtigsten Faktoren und Erkenntnisse, die darüber bekannt sind.


Ziele und Fokus

Hauptziel

Die Verbesserung der klinischen Versorgung von Menschen mit Alopecia areata steht im Mittelpunkt von Cure4Hair.

Zwei zentrale Ansätze

  • Entwicklung einer neuen, sicheren und nebenwirkungsarmen Therapie.
  • Schaffung eines Instruments für die personalisierte Medizin, um eine gezielte Behandlung zu ermöglichen.

Basis

Das Projekt basiert auf den Erkenntnissen einer Forschungsgruppe des Instituts für Humangenetik am Universitätsklinikum Bonn, die sich seit 2004 mit den genetischen Grundlagen der Alopecia areata beschäftigt. Ihre Arbeit unterstützt die Ziele von Cure4Hair stark, da sie umfangreiche genetische und klinische Daten von über 3.000 Betroffenen gesammelt haben.

Finanzierung und Förderung

  • Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „GO-Bio initial“ gefördert.
  • Die anfängliche Förderung in der Sondierungsphase beläuft sich auf bis zu 100.000 Euro. Diese Mittel sollen dazu dienen, die Machbarkeit des Projekts zu belegen und einen Umsetzungsplan für die nachfolgende Phase zu erstellen.

Wissenschaftliche Grundlage

  • Durch die Analyse genetischer Daten konnte die Forschergruppe einen neuen therapeutischen Mechanismus für Alopecia areata identifizieren.
  • Die Initiatoren des Projekts sind der Überzeugung, dass genetische Erkenntnisse die Erfolgsrate bei der Entwicklung neuer Medikamente erheblich steigern können.
  • Das Projekt zielt darauf ab, diese Erkenntnisse in ein neues Medikament zu übersetzen. Ein besonders wichtiger Aspekt ist dabei, dass das angestrebte Medikament nicht nur den Haarausfall stoppen, sondern auch bestehendes Haar erhalten soll. Außerdem soll Cure4Hair langfristige Ergebnisse liefern.

Team und Partner

  • Das Projekt wird vom Universitätsklinikum Bonn (UKB) und der Universität Bonn getragen.
  • Leiterin des Projekts ist Dr. Fitnat Buket Basmanav Ünalan.
  • Das Cure4HAIR-Team besteht aus engagierten Wissenschaftlern und Klinikern der Arbeitsgruppe und des Instituts für Humangenetik in Bonn. Ein Beirat mit erfahrenen Klinikern im Bereich der Alopecia areata unterstützt das Team.

Aktuelle Entwicklungen

  • Im Rahmen des Projekts sind Vorversuche geplant, um die Wirksamkeit des potenziellen Arzneimittels nachzuweisen.
  • Es werden Markt- und Schutzrechtsanalysen durchgeführt, um die Kommerzialisierung vorzubereiten.
  • Das Projekt bittet die Betroffenen um Unterstützung durch die Teilnahme an einer Umfrage, um die unerfüllten Bedürfnisse in der klinischen Versorgung besser zu verstehen. Die Beteiligung kann Cure4Hair entscheidend voranbringen, indem die Ergebnisse dieser Umfrage direkt in die weitere Entwicklung des therapeutischen Ansatzes einfließen.

Susanne Gress


Susanne Gress ist mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem einfühlsamen Wesen die herzliche Seele des Perücken Kompetenzzentrums Esslingen. Seit vielen Jahren widmet sie sich mit Leidenschaft dem Thema Perücken und Haarersatz, wobei ihr Fokus stets auf den individuellen Bedürfnissen und dem Wohlbefinden ihrer Kunden liegt. Ihre Expertise, insbesondere im Umgang mit sensiblen Situationen wie Haarausfall durch Chemotherapie, macht sie zu einer gefragten und vertrauenswürdigen Ansprechpartnerin. Mit ihrem fundierten Fachwissen und ihrem tiefen Verständnis für Stil und Schönheit schafft sie es, nicht nur die passende Perücke zu finden, sondern auch ein Gefühl von Sicherheit und Zuversicht zu vermitteln.

Peter Gress


Peter Gress ist seit 1973 ein erfahrener Friseurmeister und war 36 Jahre lang selbstständiger Friseurunternehmer. Als IHK-geprüfter Strategieberater bringt er umfassendes Fachwissen in die Beratung ein und ist heute als Friseurfach-Berater eine tragende Säule im Perücken Kompetenzzentrum. Seine langjährige Praxis und sein Engagement für Qualität machen ihn zu einem vertrauenswürdigen Experten in seinem Fachgebiet.