Bei Alopezie sollten Sie sich zunächst an einen Dermatologen (Hautarzt) wenden. Er ist der Spezialist für Haut- und Haarerkrankungen, kann eine genaue Diagnose stellen und Sie umfassend informieren. Im Bereich der Alopezie-Forschung und -Diagnose gibt es zahlreiche Fortschritte und Erkenntnisse. Insbesondere die Forschung und Diagnose von Alopezie hat in den letzten Jahren signifikante Fortschritte gemacht. Wenn eine hormonelle Ursache vermutet wird, können auch ein Endokrinologe oder bei Frauen ein Gynäkologe hinzugezogen werden.

In diesem Beitrag legen wir den Schwerpunkt auf die Forschung und geben Ihnen einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand. Über unsere Alopezie-Links gelangen Sie mit einem Klick zu den wichtigen Stellen auf den jeweiligen Webseiten. Sie können diesen Artikel gerne weiterverbreiten, um anderen Informationssuchenden zu helfen und das Wissen über Alopezie-Forschung und -Diagnose zu erweitern.


Forschung zu Alopecie

Die Forschung zu Alopecia areata ist in Europa an vielen Universitätskliniken und spezialisierten Instituten angesiedelt. Es gibt jedoch einige Einrichtungen, die besonders aktiv und führend auf diesem Gebiet sind.

Deutschland

Charité – Universitätsmedizin Berlin (Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie): Die Charité ist ebenfalls ein wichtiges Zentrum für die Forschung und Behandlung von Haarerkrankungen. Hier werden unter anderem klinische Studien zu Alopecia areata durchgeführt. Zudem erforscht man neue Therapieansätze.

Universitätsklinikum Bonn (Institut für Humangenetik): Die Forschungsgruppe „AG Dermatogenetik“ am Institut für Humangenetik in Bonn ist seit 2004 führend in der Aufklärung der genetischen Grundlagen von Alopecia areata. Sie hat eine große Biobank mit Blutproben/DNA und Fragebögen von über 3.000 Betroffenen aufgebaut. Die Gruppe arbeitet eng mit dem Verein Alopecia Areata Deutschland e.V. (AAD) zusammen.

Großbritannien

University of Oxford: Die University of Oxford hat wichtige bevölkerungsbasierte Studien zur Epidemiologie von Alopecia areata durchgeführt. Sie geben Einblicke in die Inzidenz, Prävalenz und die sozioökonomischen Auswirkungen der Krankheit.

Allgemein

Europäische Haarforschungsgesellschaft (EHRS): Die EHRS ist eine wichtige Plattform, die Wissenschaftler, Kliniker und Branchenvertreter aus ganz Europa zusammenbringt. Aktuelle Entwicklungen in der Forschung und Behandlung von Haarerkrankungen werden diskutiert. Jährliche Tagungen bieten eine hervorragende Gelegenheit, sich über die neuesten Fortschritte zu informieren.


Pharmazeutische Industrie

Führende pharmazeutische Unternehmen, die sich verstärkt auf die Forschung und Entwicklung von Behandlungen für Alopecia areata konzentrieren, sind vor allem im Bereich der Januskinase (JAK)-Inhibitoren aktiv. Die wichtigsten Akteure sind:

Eli Lilly: Das Unternehmen hat mit Baricitinib (Handelsname Olumiant) das erste systemische Medikament für schwere Alopecia areata bei Erwachsenen zugelassen bekommen. Es setzt sich auch weiterhin für die Patientenversorgung und die Zusammenarbeit mit Versicherungen ein. Dadurch soll der Zugang zur Behandlung verbessert werden.

Pfizer: Pfizer hat mit Ritlecitinib (Handelsname Litfulo) eine weitere wichtige Therapieoption auf den Markt gebracht. Litfulo ist in der EU für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit schwerem kreisrundem Haarausfall zugelassen.

Sun Pharma: Durch die Übernahme von Concert Pharmaceuticals hat Sun Pharma die Rechte an Deuruxolitinib erworben. Dieser JAK1/JAK2-Hemmer befand sich in der Spätphase der klinischen Entwicklung. Sun Pharma plant, auf dem Engagement von Concert Pharmaceuticals aufzubauen, um diese Therapieoption weiterzuentwickeln.

Sanofi: Sanofi führt klinische Studien durch, um die Wirksamkeit und Sicherheit des subkutanen Injektionsmittels Amlitelimab bei erwachsenen Patienten mit schwerer Alopecia areata zu untersuchen.

Arcutis Biotherapeutics: Dieses Unternehmen ist ebenfalls im Bereich der Dermatologie tätig und entwickelt Biologika und niedermolekulare Substanzen der nächsten Generation zur Behandlung von Alopecia areata.


Diese Unternehmen treiben die Entwicklung von Medikamenten voran, die gezielt in die Immunreaktionen eingreifen, die Alopecia areata verursachen und somit im Fokus der Alopecie – Forschung und Diagnose stehen.


Susanne Gress


Susanne Gress ist mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem einfühlsamen Wesen die herzliche Seele des Perücken Kompetenzzentrums Esslingen. Seit vielen Jahren widmet sie sich mit Leidenschaft dem Thema Perücken und Haarersatz, wobei ihr Fokus stets auf den individuellen Bedürfnissen und dem Wohlbefinden ihrer Kunden liegt. Ihre Expertise, insbesondere im Umgang mit sensiblen Situationen wie Haarausfall durch Chemotherapie, macht sie zu einer gefragten und vertrauenswürdigen Ansprechpartnerin. Mit ihrem fundierten Fachwissen und ihrem tiefen Verständnis für Stil und Schönheit schafft sie es, nicht nur die passende Perücke zu finden, sondern auch ein Gefühl von Sicherheit und Zuversicht zu vermitteln.

Peter Gress


Peter Gress ist seit 1973 ein erfahrener Friseurmeister und war 36 Jahre lang selbstständiger Friseurunternehmer. Als IHK-geprüfter Strategieberater bringt er umfassendes Fachwissen in die Beratung ein und ist heute als Friseurfach-Berater eine tragende Säule im Perücken Kompetenzzentrum. Seine langjährige Praxis und sein Engagement für Qualität machen ihn zu einem vertrauenswürdigen Experten in seinem Fachgebiet.